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Fraunhofer IWES: Energieziel 2050. 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen

17.04.13

Kernaussage: Erneuerbare Energie ausbauen, Emissionen um bis zu 95 Prozent verringern, Energieeffizienz ist das A und O

Die für die Studie nötigen Berechnungen hat das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt. Ergebnis: Bis zu 95 Prozent Emissionen könnten eingespart werden, wenn bis zum Jahr 2050 die gesamte Strom- und Wärmeversorgung auf regenerative Energien umgestellt werden, so die Studie. Eine Simulation zeigt, dass die Umsetzung in Deutschland realisierbar wäre. Im so genannten Szenario "Regionenverbund" würden alle Regionen Deutschlands ihre Potentiale für erneuerbare Energien ausschöpfen und den Strom deutschlandweit austauschen. Nur zu einem geringen Anteil würde Strom aus Nachbarstaaten importiert.  Die Onshore-Windkraftanlagen müssten nach dem Szenario bis 2050 auf 60 GW verdoppelt werden, die PV-Anlagen auf 120 GW vervierfacht werden. Am stärksten wachsen müssten laut der UBA-Studie die Offshore-Windkraftwerke. 2012 waren laut IWES 0,03 GW Kapazität auf hoher See installiert. Bis 2050 müsste die Kapazität um den Faktor 1500 wachsen, damit das Szenario "deutscher Regionenverbund" klappen würde.

Zur Studie (Juli 2010)