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dena: Systemdienstleistungen 2030

12.02.14

Kernaussage: Dezentrale, erneuerbare Kraftwerke, sowie Batteriespeicher sollen Regelleistung erbringen; leistungsfähige Kurzzeitspeicher notwendig; Ersparnis ab 2030 bei 250 Mio.pro Jahr

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat in dieser Studie den benötigten Umfang an Systemdienstleistungen bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 erfasst, sowie alternative Konzepte zur Bereitstellung identifiziert und bewertet. Neben den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransNet BW waren ABB, Amprion, BELECTRIC Solarkraftwerke, E.ON E.DIS, ENERCON, EWE Netz, Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom, N-ERGIE Netz, Netze BW GmbH, SMA Solar Technology, Westnetz und Younicos am Projekt beteiligt.

Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen: Einerseits müssen die Netzanschlussbedingungen bzw. technischen Fähigkeiten dezentraler Anlagen weiterentwickelt werden. Windkraftanlagen, Freiflächen-Solarkraftwerke, aber auch Großbatterien müssen zur Erbringung von Momentanreserve-Leistungen ertüchtigt werden. Andrerseits müssen die Kosten von Systemdienstleistungen für Netz- und Anlagenbetreiber in einem wirtschaftlichem Rahmen bleiben. Der Regelleistungsbedarf müsse täglich neue ermittelt werden. Eine Zusammenarbeit aller Netzbetreiber sei dafür unerlässlich.

Bereits ab einem Jahresanteil von 35 Prozent erneuerbarer Energien werden leistungsfähige Kurzzeitspeicher eine günstige und stabile Stromversorgung garantieren können. Ab 2030 können diese Speicher ca.250 Mio. Euro pro Jahr sparen.

Zur Studie (Februar 2014)

Zur Originalnachricht (Younicos, Februar 2014)