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Forschungsprojekt soll klimaschädliche Kühlmittel in Klima- und Kälteanlagen reduzieren

13.11.14

Das Bayerische Umweltministerium fördert ein Projekt zur Reduktion von klimaschädlichen Kühlmitteln mit rund 360.000 Euro. Schritt für Schritt müssten alle klimaschädlichen Chemikalien reduziert werden, so die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf. "Neben CO2 nehmen wir jetzt F-Gase in den Blick: F-Gase sind bis zu 23.000-Mal schädlicher für das Klima als CO2. Ihr Ausstoß hat seit 1990 weltweit ungebremst zugenommen. Wir müssen jetzt aktiv werden und sie so weit wie möglich ersetzen."

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace setzt sich seit 1991 für umweltgerechte Kühlmittel ein. EU-Gesetze verpflichten Autohersteller, neue Kältemittel für Auto-Klimaanlagen zu verwenden. Das bisher benutzte Mittel R123a soll wegen seiner Klimaschädlichkeit abgelöst werden. Doch auch das neue Kältemittel R1234yf ist umstritten, da es sich entzünden kann und giftige Stoffe freisetzt.

Zur Originalquelle (Umweltministerium Bayern, November 2014)